BaustelleMeine Familie

Familie ist eigentlich immer eine Baustelle – doch keine Sorge, es ist alles okay.

Die netten Artgenossen im japanischen Onsen (heiße Quelle), gehören wohl eher zu den weitläufigen Verwandten.

Meine Frau habe ich im Studium kennen gelernt. Sie ist Kollegin und hatte ihre Praxis 1986 eröffnet, ich kam ein Jahr später als „Juniorpartner“ dazu. Unsere Tochter Ira ist 1989 geboren, unser Sohn Till 1991. Nach jeweils einem halben Jahr „Stillpause“ (meine Frau), bin ich drei Monate ganz zuhause geblieben (Erziehungsurlaub). Danach gab mir unser Schichtdienst die Möglichkeit, viele Familienaufgaben gleichberechtigt wahrzunehmen. Selbst das „Mutter-und-Kind-Turnen“ machte ich mit; erst viel später hieß es dann korrekt „Eltern-Kind-Turnen“. Einen Kindergarten hatten wir damals am Ort (Lemmie), später zogen wir 1,5 km weiter nach Gehrden, wo auch die weiterführenden Schulen und der Sportverein (Turnen, Fußball, Tennis) waren. Schon in der 6. Klasse verbrachten beide Kinder ein halbes Jahr in Frankreich (Austausch mit jeweils einer französischen Familie – www.EnFamille.com ). Die Tochter war dann in der 11. Klasse  ein Jahr in Ecuador, der Sohn in Schottland. Einerseits waren beide von Anfang an  neugierig und selbstbewusst, vielleicht war es aber auch bei uns zuhause schrecklich streng, so dass die Kinder immer weg wollten. Beide studierten in Großbritannien.  Sie in Cornwell, Exeter, internationale Beziehungen (Theorie und Praxis  ;-)), danach in Bristol Jura und in Oxford Diplomatie und internationale Verwaltung (Master) er in Schottland, Edinburgh, Mechanical Engineering with Management (Wirtschaftsingenieur). 2009 hat Ira ein Auslandssemester in Japan verbracht, wo wir sie im Dezember besuchten und mit ihr zurück kamen (daher das Bild oben). Seit August 2014 verdienen beide ihr eigenes Geld und entlasten unser Budget. An die „Kinderlosigkeit“ haben wir uns schnell wieder gewöhnt, über Internet und Telefon sind sie ja jederzeit zu erreichen. Wenn sie sich nicht melden, geht es ihnen gut.