Donnerstag, 19. März 2015

Kandidatentreffen

In vier Wochen läuft die Kammerwahl, gestern trafen sich erneut die Kandidatinnen und Kandidaten aus dem Wahlkreis 3 (Hannover) und Gäste. Meine Frau trug eine Analyse der Wahlen 2005 und 2010 vor, wagte eine vorsichtige Prognose und besprach die Aufgaben, die noch zu erledigen sind.

Bei der Vorstellung der Anwesenden ging mir schon durch den Kopf, welch geballte Kompetenz in diesem Team vorhanden ist. Etliche Kolleginnen und Kollegen sind in Führungsfunktionen in Verbänden und Organisationen auf nationaler Ebene, die meisten haben oder hatten jahrelange Erfahrung in Funktionen der Selbstverwaltung, die übrigen haben dies noch vor sich.

Ich bin stolz, solch eine tolle Truppe hinter mir zu haben -   sehen Sie selbst

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Sonntag, 15. März 2015

Kreisstelle Neustadt

Am Mittwoch, den 11.03.2015, fand die Sitzung der Kreisstelle Neustadt auf Einladung des Vorsitzenden Herrn Kollegen Kai Worch in Wunstorf statt. Nicht nur seine Tätigkeit als Vorsitzender der Kreisstelle, auch die als Fortbildungsreferent der Bezirksstelle wurde von allen Anwesenden als sehr positiv angesehen. Mit ca. 30 Kolleginnen und Kollegen, davon acht Kandidatinnen/Kandidaten zur Kammerwahl (Kai Worch, Bernd Bremer, Helga Schochterus und ich für den Freien Verband), war die Veranstaltung gut besucht. Interessiert verfolgten Sie den Vortrag zu „aktuellen Themen aus der Kammer“. Zwischenfragen und Anmerkungen zeigten, dass die Themen von Bedeutung waren, es fanden aber trotz der „Wahlkampfzeit“ keine wirklich kontroversen Auseinandersetzungen statt. Früher hatte man damit die Kollegenschaft aus den Versammlungen getrieben.

Bevor Herr Kollege Liepe sen. aus der Tätigkeit der Bezirksstelle berichtete, gab es auch noch einen kurzen Exkurs zur Alterszahnmedizin. Kollege Karsten Hedderich aus Wunstorf wurde per Akklamation bis zur Wahl eines Referenten für Alterszahnheilkunde als Beauftragter der Kreisstelle bestimmt. Der Notdienst, ein ständiges Thema fast jeder Kreisstellenversammlung, gab Anlass für weitere konstruktive Diskussionen und Anmerkungen.

Über persönliches Lob und Dank einiger Anwesender am Ende der Veranstaltung habe ich mich sehr gefreut.

Freitag, 13. März 2015

IDS Köln – (2) Gespräche

Gespräche – Gespräche – Gespräche
Das war es, weshalb ich mich mitten in der Nacht auf den Weg gemacht hatte. Den ganzen Tag war Betrieb am Stand der BZÄK, meist mehr, selten weniger. Früh morgens und in einer kleineren ruhigen Phase war Zeit, sich mit den unterschiedlichen Partnern am Stand zu unterhalten, etwa mit Frau Fath und Frau Dohlus von Dentista, Herrn Schmidt vom BdZA, Herrn Kollegen Sürmann vom HDZ und Herrn Lehr vom Verein für Zahnhygiene.

Mit unseren Sozialpartnern vom Verband der medizinischen Fachberufe (VmF) gab es viel zu bereden, von der gerade abgeschlossenen Novellierung der Musterfortbildungsordnungen, bis hin zur Frage der Novellierung der Ausbildungsordnung zur ZFA. Dazwischen Hintergrundgespräche mit Amtskollegen, unseren Kollegen in Uniform, internationalen Kollegen aus Italien, Portugal und Haiti, spezialisierten Rechtsanwälten und Fortbildungsanbietern.

Spezielle Fragen mir bislang unbekannter Kolleginnen und Kollegen zu unterschiedlichen Renten in Versorgungswerken, wie man sich als junge, frisch niedergelassene Kollegin standespolitisch einbringen kann (z.B. www.zahnaerzte-akademie-as.de/) oder wie man die junge Generation von Zahnärztinnen und Zahnärzten stark für die Selbständigkeit machen kann, brachten meinen Gesprächspartnern hoffentlich einen Erkenntnisgewinn und mir einen Einblick in deren Denke.

Ganz persönliche Unterhaltungen mit ehemaligen Studenten aus meiner Zeit als Hochschulassistent, mit einem ehemaligen Ausbildungs- assistenten der mir von seinen Erfahrungen in Dubai und Österreich berichten konnte, oder einer ehemaligen ZMF-Schülerin, rundeten den Tag ab.

Ruhe und Pausen? – waren nicht möglich und nicht nötig.

Freitag, 13. März 2015

IDS Köln – (3) Ehrungen

Highlights des IDS Tages für mich waren die beiden Ehrungen die ich an niedersächsische Kolleginnen und Kollegen übergeben konnte. Zum einen „beehrte“ ich unser Hilfswerk mit 5.000 € aus der Provision für Fachexkursionen, die der Vorstand der ZKN seit Jahren für soziale Zwecke vermittelt. Dr. Klaus Winter nahm den Scheck am Stand der BZÄK vor den Augen der versammelten Mitglieder der Koordinierungskonferenz der zahnärztlichen Hilfswerke entgegen. In seiner Replik verwies Kollege Winter auf die stets hervorragende Unterstützung, die das Werk in den Jahren meiner Amtszeit erfahren durfte.

Mehr über das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte erfahren Sie hier

Frau Dr. Mannherz und ihr Ehemann bekamen an gleicher Stelle die Ehrengabe der Zahnärztekammer Niedersachsen für ihr „Zahnmobil“, ein Fahrzeug mit einer Behandlungseinheit, das in Hannover und Umgebung Obdachlosentreffpunkte anfährt und kostenlose Behandlung anbietet. Vom Beginn der Planung an war die Kammer daran hilfreich beteiligt und auch das Hilfswerk steuerte einen wesentlichen Teil zur Finanzierung bei. Ohne das hohe persönliche Engagement der beiden Geehrten wäre das „Zahnmobil“ aber nie auf „die Räder“ gekommen. Stellvertretend nahmen Herr und Frau Mannherz die Ehrung auch für das übrige Team entgegen, die Kolleginnen und Kollegen die dort behandeln, die Fachassistenzen, die Fahrer und die übrigen Helfer.

Mehr über das Zahnmobil erfahren Sie hier


Freitag, 13. März 2015

IDS Köln – (1) Anreise

5:30 Uhr aufstehen und ohne Frühstück zur Bahn
6:21 Uhr Abfahrt, (Kaffee, Mails und Anmerkungen zum Protokoll der LA Sitzung im Zug (pünktlich, freundlich)
9:30 Uhr Ankunft auf der IDS, der größten Dentalmesse der Welt.

An den Kassen lange Schlangen (warum nutzen die Besucher nicht die hervorragenden Anmeldemöglichkeiten im Internet?). Mit dem selbst ausgedruckten Ticket ohne Wartezeit durch die Kontrolle und direkt Richtung Halle 11.2 zum Stand der Bundeszahnärztekammer. Auf dem Weg die ersten angenehmen Gespräche, Frau Marschall von der DZW und wenig später ihr „Chef“, Professor Hinz (unglaublich agil und fit für sein Alter).

Einheits-/Stand-Krawatte um (nach über 9 Jahren eine gängige Übung, die auch ohne Spiegel klappt), Mitarbeiter BZÄK und Amtskollegen begrüßt.

Dienstag, 10. März 2015

Mein „Heute“ Auftritt

Am 03.03. nach der Praxis in den Zug und ab nach Berlin, Sitzung BZÄK. Auf dem Weg vom Bahnhof Friedrichstraße zum Hotel plötzlich ein Mikrofon vor dem Mund und eine Kamera vor den Augen. Der Moderator fragt sehr höflich: „Haben Sie Ihren nächsten Urlaub schon geplant und wohin geht es?“ Mir ging durch den Kopf, es findet gerade die Internationale Tourismus-Börse in Berlin statt. Das Thema ist unverfänglich und warum eigentlich nicht antworten, es wird doch eh nicht gesendet oder wenn, dann nur in Berlin. Drei kurze Fragen, keine Minute, ich kann weiter zur Sitzung und dieses kurze Intermezzo vergessen.

Am nächsten Abend dann die erste Mail aus Kassel: „So, so – mein Lieber, Sri Lanka? Du Glücklicher“. Wie kommt C. darauf? Ach ja, das Interview. Dann die ersten Anrufe und ich weiß mittlerweile, wie viele meiner Freunde, Bekannten, Mitarbeiter und Patienten „Heute“ im ZDF sehen.

 

 

 

 

 

Beitrag ZDF heute vom 04.03.2015, zum Beitrag hier

Samstag, 7. März 2015

Der normale Wahnsinn – die Woche

Montag: Praxis, abends Kreisstelle Wolfsburg. Dienstag: Praxis, dann Berlin Bundeszahnärztekammer: Ausschuss Berufsbild, “Treffen der Präsidenten”). Mittwoch: Vorstandssitzung BZÄK, Bezirksstellenfort- bildung Hannover (Danke Kai Worch). Donnerstag Kammer und Praxis. Freitag: Vorstandssitzung Kammer, Begrüßung der Koordinierungs- konferenz Alters- und Behindertenzahnmedizin der BZÄK, abends “Get together” der DGAZ (Deutsche Gesellschaft für Alterszahnmedizin) im Zoo. Samstag: Eröffnung Jahrestagung der DGAZ im Novotel Hannover.

Bei all den Gelegenheiten viele wichtige, nette, anstrengende und erfolgreiche Gespräche.

Dazwischen Vorbereitung, Nachbereitung, Anfragen, Berichte, Druckvorlagen – und nicht zu vergessen: Neue Fotos. Mails oftmals zu später Stunde – manchem Adressaten fällt es auch auf (01:46): „… danke für Ihre Mail zu bemerkenswerter später bzw. früher Stunde“

Also der “normale Wahnsinn”