Freitag, 30. April 2010

Wahlerfolg !!!!!!!!!

Ganz kurz das Ergebnis:

34 Sitze für den Freien Verband

26 für ZfN

Ich danke allen Wählern für das Vertrauen und allen Kandidaten für ihren Einsatz.

Mittwoch, 28. April 2010

Herzblut pur

Die Stimmzettel sind beim Notar, die Wahl ist gelaufen. Das Ergebnis wird aber erst am Freitag ausgezählt. Es wird Sieger geben, aber diese wissen es noch nicht. Da es keine Meinungsumfragen gibt, ist das Ergebnis nicht vorhersehbar. Viele Fragen sind offen:

Wer hat seine Anhänger besser motiviert?

Wer hat die „Unentschiedenen“ auf seine Seite ziehen können?

Welchen vernünftigen Grund gibt es, nicht zu wählen?

Wird es ein Ergebnis geben, mit dem man arbeiten kann?

Der Freie Verband hat einen engagierten Wahlkampf, mit vielen Facetten geführt. Viele Kandidatinnen und Kandidaten haben sich mit sehr individuellen Briefen oder in vielen Telefonaten an die Wähler gewandt. Das war kein Wahlkampf „von der Stange“ aus der Feder einer Marketingagentur. Das war Herzblut pur.

Vielen Dank

Dienstag, 27. April 2010

Mindestbeitrag

Auch in Wahlzeiten geht die Arbeit für die Kollegenschaft weiter. Ich bin ehrlich, oft macht diese Arbeit auch Spaß.

Heute Abend war Frühjahrsempfang der Ärztekammer. Die Besetzung war hochkarätig. Ranghöchster Gast war natürlich unser Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler in Begleitung seiner Frau, ebenfalls Ärztin. Er hatte sich den ganzen Abend Zeit genommen und wir konnten überaus interessante Gespräche am Tisch führen. Er ist nach wie vor Mitglied der Ärztekammer Niedersachsen („ mit dem Mindestbeitrag“).

Dann ist auch noch Niedersachsens neue Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, Frau Aygül Özkan mit ihrem neuen Staatssekretär Heiner Pott zu nennen. Die Ministerin musste allerdings recht schnell weiter auf „Begrüßungstournee“. Ihren „Abschiedsbesuch“, zum Leidwesen vieler Anwesender machte Frau Hawighorst, die als Staatssekretärin in das Kultusministerium wechselt. Landtagsabgeordnete, Abteilungsleiter, Repräsentanten der anderen Heilberufskammern, des Landesgesundheitsamtes, der KV, von Krankenkassen, dem Versorgungswerk, der Verwaltung und dem Vorstand der Ärztekammer rundeten den Teilnehmerkreis ab.  Ein Lob an dieser Stelle an die Präsidentin der Ärztekammer, Frau Wenker, für den gelungenen Abend.

Da war es schon fast unerheblich, den 3:0 Erfolg von Bayern München gegen Lyon verpasst zu haben.

Montag, 19. April 2010

Wähler haben das Wort

Am Freitagmorgen sind die Wahlbriefe, notariell überprüft und begleitet, in den Versand gegangen. Bis zum letzten Tag wurden die Zugänge im Mitgliederbestand der ZKN noch ein- und die Abgänge aussortiert.

Spätestens mit der Post am Montag sollte Ihr Wahlbrief bei Ihnen eingetroffen sein.

  • Ein (!) Kreuz hinter einen Kandidaten/eine Kandidatin des Freien Verbandes (Wahlvorschlag 1),
     
  • Stimmzettel in den inneren Umschlag, diesen
     
  • zusammen mit Erklärung (ausgefüllt und unterschrieben), in den äußeren Wahlumschlag,
     
  • Briefmarke drauf und
     
  • an den Wahlleiter senden.

Wenn Sie noch Zweifel haben wen Sie wählen sollen, empfehle ich die Lektüre „Wählen heißt entscheiden

Ansonsten kennen Sie sicher den Spruch von Otto von Bismarck:

„Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd“.

Samstag, 17. April 2010

Ich hätte es vermisst

Zum Ende des Wahlkampfes fehlte mir eigentlich noch der bisher bekannte Schlag unter die Gürtellinie.  Ein bisschen herum schwadronieren über die „Übeltäter“, die die Lücke im KZVN-Online Portal aufgedeckt haben, ohne Namen zu nennen. Der FVDZ insgesamt ist grundsätzlich verdächtig, die Mitglieder des Landesvorstandes umso mehr, danach noch der Kammervorstand und schließlich, fast hätten wir ihn vergessen, der Leitende Ausschuss des Altersversorgungswerkes.

Seit zwei Tagen ist auch diese Erwartung erfüllt. „loe“ hat wieder zugeschlagen. Vor fünf Jahren musste er noch einen Leserbrief in die DZW lancieren, in dem er erfolglos versuchte mich zu diffamieren, jetzt hat er seine eigene Rubrik auf der Internet-Präsenz seines Verbandes – „Aufgespießt“. Genauso martialisch geht es dort auch zu. Vermutlich werden die niedersächsischen Wähler auch noch per Post mit seinen Enthüllungen versorgt.

„Dr. Sereny, Präsident der ZKN, hat durch manipulierten Online-Zugang Abrechnungs-Dateien anderer Kollegen eingesehen… Soviel steht jetzt fest… Tatsache ist… Nachvollziehbar ist… Unglaubwürdig ist… Widersprüchlich ist… Fraglich ist… Verwerflich ist… „

All das hat er meinem Brief an die Kollegenschaft vom 14.04.2010 entnommen. Warum waren alle anderen Adressaten nicht darauf gekommen? Vielleicht, weil das gar nicht so im Brief drin stand? Nur gut, dass wir solch eifrige Aufklärer haben, die zwischen, neben und unter den Zeilen lesen können.

Warum gilt sein Eifer nicht den Verantwortlichen für die dilettantische Absicherung der Daten? Ach ja, das sind ja seine Verbandsfreunde. So kompromisslos mag er dann doch nicht aufklären.

Montag, 12. April 2010

Party Crasher

Als Vater heranwachsender Kinder hatte man immer Sorge, dass bei einer Party die Einladung kopiert und weitergegeben wird, dass „Gäste“ kommen, die nicht eingeladen waren. Lustig? Nein, eher pubertär!

In Hannover Südwest treffen wir uns regelmäßig seit vielen Jahren; ja es ist letztendlich meine standespolitische Urheimat; aus dem regelmäßigen Treffen wurde Engagement auf Kreis-, Bezirks-, Landes- und Bundesebene. Eingeladen sind die Praxen in Ricklingen, Oberricklingen, Wettbergen, Mühlenberg, Hemmingen,  Arnum und Pattensen. Es bestand Vertrauen und Vertrautheit. Man konnte offen und über alles reden. Es war nicht einmal ein Problem nebeneinander zu praktizieren und sich berufspolitisch in verschiedene Gruppierungen zu engagieren.

Vor wenigen Jahren brachte einer einen „Gast“ mit, der letztendlich nur den Streit suchte; schnell war man sich einig, dass man das nicht mehr haben wollte. Gäste sollten, wenn überhaupt, dann nur angemeldet kommen. Das galt bis heute.

Wahlzeit, Wahlkampf, Wahlkrampf? Nicht nur, dass wieder der gleiche Kollege die Einladung weitergegeben hatte und der kollegiale Charakter vor Ort unseres heutigen Treffens bereits im Internet verspottet wurde („selektierte Gesellschaft hinter verschlossenen Türen“). Es fand sich natürlich auch wieder ein Kollege, dem es nicht zu peinlich war, unangemeldet aufzutauchen.

Die Kollegialität wäre besser, wenn man gemeinsam aufgestellte Regeln einhalten würde, wenn man sich trauen würde, den Mund selbst aufzumachen, anstatt andere in den Ring zu schicken und wenn alle sich für, anstatt gegen Kollegen engagieren würden.

Die Pubertät geht alleine vorbei – wer aber schafft neues Vertrauen?

Samstag, 10. April 2010

Wochenende?

Erneut Fahrt nach Wolfenbüttel in aller Frühe, Beginn der 12. Wolfenbütteler Gespräche war für 9 Uhr vorgesehen. Wie üblich bekam ich 30 Minuten für meinen Vortrag „Aus aktuellem Anlass“, den ich aber wegen der bereits eingetreten Verzögerung etwas verkürzte.

Danach die Piet Trost Show. Ich kannte ihn persönlich noch nicht, hatte aber bereits einiges über ihn gehört. Wenn ich mich an meine Vorlesungen zur Abformung erinnere war es nicht schwer, diese zu übertreffen. Der Referent hat wirklich aus einem banalen, sicher oft zu Unrecht vernachlässigten, aber für den langfristigen Erfolge einer prothetischen Leistung wesentlichen Arbeitsschritt, eine packende Unterhaltung mit hohem Informationswert gemacht.   Dabei hat er das Publikum ständig mit einbezogen und immer wieder Bezüge zu Inhalten meines Vortrages (Freiberuflichkeit, Freude am Beruf, Delegation) hergestellt. Viele Gespräche vorher, nachher und in der Pause.

Auf dem Heimweg bin ich bei Alex vorbeigefahren, der zu seiner Praxiseröffnung in Lehrte eingeladen hat. Meine Frau ist direkt von einer KFO-Fortbildung ebenfalls kurz vorher dort eingetroffen. Die Praxis hat er, so wie sie lief übernommen und eigentlich alles, was man braucht (teils mehrfach) und auch reichlich Sachen die man vermutlich nie braucht, vorgefunden. Wenn die Rohstoffpreise weiter steigen, stellen die 2 großen Säcke Kupferringe für Abformungen (geschätzt ca. 3.000??) einen großen Wert dar. Alles Gute – Du schaffst es.

Nach einem kurzen Abstecher in der Kammer (PAR-Curriculum Abschlussprüfung mit Herrn Dr. Ralf Roessler  und Sigfried Leder – Funktionsstörungen) noch schnell einen Ersatz für unser defektes Fax zuhause gekauft und dann Feierabend – am Schreibtisch.

96 hat 4:2 gegen Schalke gewonnen – Punkte, die nur zählen, wenn weitere dazukommen. Wir hoffen weiter.

Freitag, 9. April 2010

Nächste Spielzeit?

Die „Restwoche“ war so arbeitsreich, dass ich das Tagebuch etwas vernachlässigt habe. Donnerstag Büro – Kammer – Praxis – Hannover Stammtisch im Maritim. Am Freitag war Vorstandssitzung, denn die Arbeit in der Kammer geht trotz Wahlkampf natürlich weiter. Einmal im Monat kommen wir zusammen, jeder stellt wesentliche Vorgänge aus seinem Tätigkeitsbereich vor, bevorstehende Entscheidungen werden diskutiert und abgestimmt. Ein Thema z.B. die Tagesordnung der konstituierenden Kammerversammlung. Einen breiteren Raum nahm auch die Diskussion über die Strategie zur neuen GOZ ein.

Angesichts der GOZ Vorträge in Verden und Lüneburg am Nachmittag, geht es heute recht zügig. Die Veranstaltung in Verden ist sehr gut besucht, die Kolleginnen und Kollegen sehr interessiert und es entwickelte sich eine sehr gute Fragenrunde im Anschluss an den Vortrag. Einige bleiben auch noch länger, um weitere Fragen und Probleme durchzusprechen. „ORKANARTIGEN APPLAUS, 2 ZUGABEN, 3 VORHÄNGE, NEUES ENGAGEMENT FÜR DIE NÄCHSTE SPIELZEIT“ gab e s zwar nicht, aber es war kurz davor. Immerhin waren auch kritische (aber schweigende) Beobachter der Opposition anwesend.

Mittwoch, 7. April 2010

MHH – GOZ – 3:2

Vormittags MHH – ITN Behandlung bei einer Patientin unserer Praxis, zwei Notfälle sind kurzfristig vorgezogen worden, da bleibt Zeit für einen kurzen Streifzug durch die Abteilungen. Bei Prof. Gellrich zufällig Kontrolle bei einer weiteren gemeinsamen Patientin (Knochenaufbau12-22) und einige weitere sehr interessante Fälle. Prof. Günay konnte ich nachträglich zum Geburtstag gratulieren. ITN Sanierung zusammen mit einer sehr netten Kollegin und zwei Studenten, Dank auch an Brigitte und den Anästhesisten.

Über die Kammer bin ich dann mit Michael Striebe (Danke für die Vollverpflegung, die Chauffeurdienste den überzeugenden Vortrag und die kompetente Beantwortung aller Fragen) nach Wolfenbüttel und zurück gefahren (worden). Die Veranstaltung „GOZ – Bis zur Neuordnung kein Geld verschenken“ war trotz des hervorragenden Wetters sehr gut besucht, es ist ein ausgezeichneter Saal mit sehr guter Technik, am Samstag bin ich wieder dort. Es gab keinen Teilnehmer, der nicht mindestens einen (geldwerten) Tipp mit nach Hause nehmen konnte. Am Freitag „gastieren“ wir dann in Verden, am 21.04. in Hannover (ausverkauft) und am 28.04. in Göttingen.

Am Abend gab es dann noch das Weiterkommen von Bayern München gegen ManU. Meinen Sohn hat es sehr gefreut. Auch wenn man 0:3 zurückliegt, lohnt es sich noch zu kämpfen.

Sonntag, 4. April 2010

Meteorolügen

Der Wetterbericht hatte uns auf das schlimmste Wetter über die Osterfeiertage vorbereitet – Regen, Schneeregen, Kälte – und? Wieder einmal hatten sich die Meteorolügen, zumindest für Gehrden, geirrt. Es war Freitag und Samstag sehr schön, relativ warm und sonnig. Am Sonntag wurde es dann am Nachmittag passend zum Spaziergang regnerisch, immer wieder unterbrochen von Sonne. Wunderbare Regenbögen. Der Schirm war nötig und hatte ausnahmsweise mal keine abschreckende Wirkung.

Hervorragend war auch die Lammkeule in Pergament gegart (4h bei 90°C).

Die freien Tage waren geeignet um etwas auszuspannen, aufzuräumen und vorzubereiten. In der nächsten Woche beginnen die GOZ-Veranstaltungen (für mich Wolfenbüttel und Verden), zusätzlich Vorstandssitzung am Freitag und Wolfenbütteler Gespräche am Samstag.  Na klar und dann warten auch natürlich noch alle meine Patienten.