Freitag, 19. März 2010

Darf man lügen?

Der nächste Brief der Mitbewerber zum Wahlkampf kommt heute in die Praxis. Nun darf man nicht zimperlich sein, wenn man sich in den Vordergrund begibt, aber viele Formulierungen sind nicht nur übertrieben oder einseitig, sondern schlichtweg und nachweisbar falsch.

Ein Beispiel: „immens angewachsene Haushaltsausgaben“.

Die Fakten: Von 2003 auf 2004 sind die Ausgaben in der Tat stark angestiegen, aber da war man selbst in der Kammer verantwortlich. 2005 geringe Senkung, auch weil 2 Vorstandsmitglieder hauptamtlich in die KZVN wechselten. Danach blieben die Ausgaben konstant, trotz z.B. fehlender Einnahmen für die Azubis, steigender Tariflöhne, gestiegener Mehrwertsteuer, höherer Beiträge zur BZÄK,  erhöhter Aufwendungen für die Information und Betreuung der Praxen bei Praxisbegehungen und vieler Leistungen für die Kollegenschaft mehr.

Wo bitte sind die angewachsenen Haushaltsausgaben? Wo bleibt die Ehrlichkeit?